HomeTagebuchHochsommerliche Vollmondjagd

Hochsommerliche Vollmondjagd

Durch Zufall sah ich am Nachthimmel leuchtende Wolken. Tatsächlich war es auch heute wieder ein Indiz für Vollmond. Also hinauf aufs E-Bike und bei hochsommerlichen Temperaturen den Vollmond suchen – der versteckt sich hier nämlich gerne hinter den Bergen. 

Vollmond in Hohenaschau ist gar nicht so leicht zu erkennen. Die Kampenwand und andere Berge versperren nämlich die Sicht – gerade dann, wenn der Mond aufgeht. Hier sieht man ihn oft erst dann, wenn er schon relativ hoch steht. Aber: So wie heute kann man ihn auch tieferstehend erahnen, z.B. dann, wenn die Wolken am Himmel hell beleuchtet sind und sich ein leichter Lichtschimmer hinter den Bergen abzeichnet.

Nachdem ich beides beim Öffnen der Fenster entdeckt hatte, checkte ich kurz, ob tatsächlich Vollmond ist. Bingo! Also auf in den Keller, E-Bike raus und so lange radeln, bis man ihn sieht. Dazu muss man von hier aus am Besten über die Prien nach Westen fahren. Dort ist der Winkel günstiger. Spätestens der Nähe des Sportplatzes kann man dann das ganze Vollmondpanorama bewundern.

Die Besonderheit der heutigen Nacht: Es waren deutlich mehr als 20 Grad um 23 Uhr. Es war so hochsommerlich warm, das man auch hätte glauben können, man wäre irgendwo in Italien, Frankreich oder Südspanien. Tatsächlich saßen dann auch in der Nähe der Burg spanisch sprechende Touristen auf einem Balkon, die ebenfalls den Abend zu genießen schienen.

Und so fühlte sich das nächtliche Radeln bei Vollmond (in Shorts u. T-Shirt) tatsächlich an wie Urlaub. Allerdings mit ca. 25 Minuten Länge wohl doch eher ein Kurzurlaub ,-).

Über Doktor E-Bike

Klicke auf das Bild, um mehr über die Ziele und die ungewöhnliche Geschichte von Doktor eBike zu erfahren.