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Trotz Dürre die ersten Pfifferlinge

Es ist mittlerweile September. Bei Temperaturen um 27 Grad gabs einen kurzen Besuch im Badeplatz Aschau, ein Abendessen im LiMa und eine Bergtour, bei der ich trotz Dürre die ersten Pfifferlinge finden konnte.

Gestern, am 1. September, war der meteorologische Herbstanfang. Aber von Herbst keine Spur (wenn man nicht die vielen aufgrund von Dürre vertrockneten Bäume fokussiert). Es ist immer noch warm. Ziemlich warm. Und extrem (!) trocken. Das konnte ich auf der ersten Tour des Tages in Richtung Badeplatz Aschau sehen: Seit Wochen ist die Prien auf vielen hundert Metern trockengefallen. Allenfalls unter dem Kies gibt es noch etwas Wasser – was für Fische und anderen Wasserbewohner allerdings kaum ein Trost ist.

Gleichwohl darf man die Wärme genießen. So z.B. bei einem Abendessen im LiMa auf der wunderschönen Terrasse. Es gab für mich einen leckeren Salat mit Rinderstreifen. Micha wählte die stets mittwochs angebotenen Rippchen mit Pommes. Für mich ging es danach noch einmal auf den Berg – Pilze suchen. Das ist aufgrund der extremen Trockenheit eigentlich kaum erfolgversprechend gewesen. Rosenheim24 spricht zu Recht von einer recht enttäuschenden Pilzsaison.

Aber: Wenn man die Muster der Natur zu deuten weiß, dann findet man mit etwas Glück trotz allem ein paar der Pilze, die besonders lecker sind – in diesem Fall waren es die hier ohnehin eher seltenen Pfifferlinge. Die werden dann morgen mittag auf italienische Art mit Spaghetti und Parmesan zubereitet :-).

p.s.: Im Inntal wurden offenbar schon große Mengen Steinpilze gefunden – ich werde dem natürlich asap nachgehen!

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