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Eisige Schneesturmfahrt am Abend

Der Januar ist dieses Jahr nicht nur ziemlich kalt. Es weht auch ein durchaus eisiger Wind. Insofern machte ich heute Abend eine kurze  Schneesturmfahrt. Eine längere Fahrt wäre selbst für mich heute nicht empfehlenswert gewesen.

Die Kombi von ca. -10 Grad und eisig-böigem Wind ist selbst hier in Aschau selten. Der Wind war und ist dabei nicht nur stark, sondern auch sehr wechselhaft: Dann kann einen von einem Moment auf den anderen eine Böe vom Fahrrad wehen. Und das auf eisigen Boden. Ganz ehrlich: Keine Traumkombi … und wenn man wie ich noch ein paar Bilder machen will, dann sind die Hälfte der Bilder verschwommen oder verwackelt, weil man sich erst einmal die doppelten Handschuhe ausziehen muss, um mit dem iPhone Bilder machen zu können – und dann weht der Wind so heftig, dass man es kaum stabil halten kann.

Grund war Tief Elli, das mit z.T. orkanartigen Böen sein Unwesen trieb. Und laut Wikipedia erreichte Elli auch Spitzenwerte bis knapp 100 km/h. Hier wird es nicht ganz so viel gewesen sein, aber eine starke Böe auf Glatteis bzw. kristallisiertem Schnee … das kann einen schon mal davonwehen. Umgekehrt sieht man gerade bei solchen Wetterbedingungen faszinierende Schnee- und Eisstrukturen auf den Wegen. Sie wirken wie eine weiße „Sahara“ mit kleinen Bergen und Tälern. Faszininierend!

So ging diese wirklich sehr kurze Fahrt relativ schnell wieder zurück nach Hause. Lieber nix riskieren und dafür schön in der Wärme bleiben …

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