Winterliche Nachtfahrten zur Gorialm sind eine meiner Lieblingstouren. Aber: Sie sind auch nicht ungefährlich, denn man sieht die oft spiegelglatten kleinen Flächen nicht oder erst spät. Dann kann es schon mal unsanften Bodenkontakt geben. Gerade das Gori-Loch ist diesbezüglich besonders gefährlich.
Das Wichtigste zuerst: Ich bin gut rauf und vor allem wieder gut runter gekommen. Dass man überhaupt darauf hinweist, liegt daran, dass ich hier unter gleichen Bedingungen schon ein halbes dutzend Stürze erlebt habe. Manche davon recht unsanft. Gerade bei Nacht (und selbst mit bester Beleuchtung am E-Bike) sieht man die „Mini-Eisflächen“ oft erst im letzten Moment. Wenn man dann darauf ausrutschen und auf dem Boden landen sollte … dann heißt es „Autsch“!
Die heutige Tour ging aber auch ohne Touchdown zuende. Ab der Gorialm war aber auch definitiv kein weiteres Fortkommen möglich. Zwar waren schon im Gori-Loch ettliche Eisflächen, doch die konnte man noch umfahren. Noch vor der Schlechtenbergalm war keine Weiterfahrt mehr möglich: Nur noch blankes Eis.
Das schönste an diesen Touren ist immer wieder, dass man sich enorm konzentrieren muss – und so auch heute. Insofern kein Zufall, dass ich mit vorsichtiger Fahrweise auch wieder gut zuhause ankam.