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Die Prien ist immer noch im Dürrestress

Trotz mehrerer z.T. starker Regenfälle: Die Prien ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Schuld ist die Dürre des Hitzesommers 2026. Das sieht man allerdings aktuell weniger in Aschau selbst – dafür wird es umso deutlicher, wenn man sie Richtung Norden entlangfährt.

In den nächsten Tagen werde ich einen Beitrag über die Entwicklung der Prien im Dürresommer 2026 erstellen. Bilder habe ich ja genug von unzähligen eher kurzen E-Bike-Touren, die ich diesen Sommer gemacht habe. Für längere Touren war es mir einfach zu heiß! Aber schon bevor ich diesen Beitrag im Rückblick erstelle kurz zur Gegenwart:

  • Trotz dreier Tage mit z.T. starken Regenfällen über mehrere Stunden: Die nördliche Prien fällt schon wieder trocken.
  • Schon wieder? Ja, denn bis zum 15.09. war sie über einen Monat lang auf gleich mehreren Kilomentern trockengefallen.
  • Wie das ausgesehen hat, zeigt das folgende Bild, das am 15.09. in der Ortsmitte aufgenommen wurde.

Wie gesagt, eine ausführliche Dokumentation dieses historischen Ereignisses folgt demnächst (vgl. Abfluss 2026). Insofern war für mich nach drei Tagen intensiven Regens und eher kühlen Temperaturen die Hauptfrage: Wie schnell kann sich die Prien wieder erholen?

Heute wurde mir klar:

  • Zwischen dem 16.09. und dem 21.09. wurde die Prien dank des Regens wieder zu einem „Fliessgewässer“
  • Und heute, am 22.09. ist sie wieder ein Mischmasch von „Fliessgewässer“, „Stehgewässer“ und „ausgetrocknet“.

Natürlich noch nicht in der Länge wie am 15.09. (da waren zwei Abschnitte mit je > 1 km Länge ausgetrocknet). Es ist wieder einmal der nördliche Lauf der Prien, der zwischen Aschau und der Autobahn liegt, der zuerst trockenfällt, wenn es nicht ununterbrochen „nachregnet“. Für die ohnehin nur noch wenigen Fische sind die dabei entstehenden Lachen eine tödliche Falle:

  • 2-3 Tage enthalten sie fließendes Wasser.
  • Dann entstehen kleine Tümpel, in denen zuerst die Krähen und Graureiher alles Lebendige herauspicken.
  • Sollte sich dann doch ein Fisch unter einem Stein versteckt haben – dann stirbt er durch Austrockung.

Das „Spiel“ wird nun schon seit mehreren Monaten aufgeführt … und so wie der Oktober werden soll, wird es auch entsprechend weitergehen.

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