Nein, ich bin den Haindorfer Berg Trail nicht mit meinem E-Bike gefahren. Ich habe ihn lediglich gekreuzt. Schon allein das macht mir klar, wie anspruchsvoll diese Strecke ist. Nix für mich!
Letztes Jahr wurde noch über ihn diskutiert. Jetzt ist er in weiten Teilen da: Der Haindorfer Berg Trail. Es gab in Aschau einiges an Hin- und Her, an pro und contra. Sicher ist: Aus einer inoffiziellen Abfahrt über Steine und Wurzeln wurde ein offizieller Trail.
- Zur Streckenführung hier ein Link auf Komoot.
- Zur politischen Diskussion dieser Link des OVB.
- Zum Schwierigkeitsgrad S3 dieser Link des Alpenvereins Mühldorf.
S3 bedeutet schwer im Sinne einer roten Piste:
Ob es so ist oder nicht, konnte ich heute nur ahnen, denn ich selbst bin den neuen Trail mit meinem SUV-E-Bike nicht gefahren und habe es auch nicht vor. Vielmehr kreuzte ich den Trail heute zufällig. Und schon als ich lediglich einige der Wurzeln und Felsstufen sah, die direkt neben dem alten Waldweg liegen, wurde mir wieder einmal klar, welche Expertise „echte“ MTB-Trails erfordern.
Bewundernswert – meins ist es nicht.
Ich denke, es ist gut, wenn man seine Grenzen kennt und akzeptiert – und nicht trotzdem, sondern gerade deshalb zufrieden ist mit dem, das man gerne tut und zuverlässig beherrscht. Umgekehrt finde ich es aber auch super, dass die Gemeinde den Trail ausgebaut hat, weil diejenigen, die über die entsprechende Fahrtechnik verfügen bzw. sie aufbauen wollen, in Aschau unterstützt werden. Die Strecke ist zudem relativ abseits, weshalb es kaum zu irgendwelchen Störungen kommen dürfte.
Der Haindorfer Berg Trail gehört daher weitgehend den MTBlern. Es gibt kaum kritische Matchpoints mit Wanderern (anders als z.B. beim Trail in Grainbach, der allerdings deutlich besser ausgebaut ist). So gesehen dürfte der Haindorfer Berg Trail aktuell (noch) als Geheimtipp gelten.