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Motor und Fitness: Beides top!

Heute wurde der Motor dem dritten Test unterzogen: Diesmal als echter Stresstest! Daher ging es auf den unteren Teil der Skipiste Aschau. Die Ergebnisse für Motor und persönliche Fitness waren sehr erfreulich.

Nachdem mein neuer Bosch BDU 450 CX vorgestern und gestern schon zwei Tests erfolgreich bestanden hatte (1x leicht, 1x mittel), gings heute zur Sache: Jetzt musste der neue Motor zeigen, was er wirklich drauf hat – und ob ich alles gut installiert hatte. Daher entschied ich mich für den unteren Abschnitt der Skipiste Aschau, den ich nach diesem Beitrag im März 2021 erstmals mit verschiedenen Zwischenstopps hinauffuhr und dann im Juni 2022 das erste Mal ohne Halten „knackte“. Hauptgrund war der Wechsel von den Schwalbe Smart Sam auf die profilstärkeren Maxxis-Reifen.

Den unteren Teil der Skipiste Aschau geknackt!

Seit dem bin ich diese „Test-Steigung“ dutzende Male hoch und runter. Der ideale Benchmark für E-Bike, Motor und die persönliche Fitness. Letzteres war für mich heute sogar insgeheim am Wichtigsten. Da ich jetzt Wochenlang ohne mein KTM 271 LFC unterwegs sein musste (der Motor war defekt) war ich umso erstaunter, dass ich gleich 5x nacheinander diese anspruchsvolle Strecke rauf bin – und das trotz +45% Steigung, feuchtem Boden und hohem Gras ohne jegliche Mühe. Ohne Übertreibung: In fünf Jahren bin ich meiner Erinnerung nach noch nie (!) derart unproblematisch rauf. Ich weiß nicht warum, aber ich muss topfit sein.

Dass das so ist, merkt man an mehreren Faktoren:

  • Haltung und Atemtechnik
  • Durchblutung der Beine und Herzfrequenz
  • Geschwindigkeit der Entspannung nach Zielerreichnung

Schon das erste Kriterium überraschte mich. Ich erinnere mich an Fahrten, bei denen ich nur 1x versucht habe, den Weg hinaufzufahren. Oben angekommen war ich völlig außer Atem. Und das u.a. deshalb, weil man sich ganz nach vorne beugen muss, damit das Vorderrad nicht abhebt – was wiederum das Atmen erschwert. Die Konsequenz: Die Beine werden nicht optimal durchblutet und beginnen zu „brennen“. Last not least sitzt man dann völlig erschöpft auf dem Hosenboden mit hohem Puls und braucht Minuten, um wieder runter zu kommen.

Und heute: Nichts von alledem. Das gleich 5x nacheinander. Allerdings jedes Mal mit (ungewollten) Zwischenstopps, weil der Boden nass war und das Hinterrad durchdreht bzw. man in „Löchern“ landet, weil das Gras so hoch ist, dass man sie erst bemerkt, wenn man darin hängenbleibt.

Tja und der Motor machte bei all dem 1a mit. Null Probleme. Insofern war die heutige Tour gleich doppelt erfolgreich: Bezüglich Motor und Fitness. Lediglich die Reifen zeigen, dass die Fahrt aufgrund der Feuchtigkeit auch eine „Sauerei“ war. Daher wurde das E-Bike danach auch gleich angemessen gereinigt.

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