HomeTagebuchZur Maisalm im Winter: 57 Jahre und (k)ein bisschen weise

Zur Maisalm im Winter: 57 Jahre und (k)ein bisschen weise

Noch vor dem Frühstück fuhr ich heute hinauf zur winterlichen Maisalm. Der Grund: Heute ist mein 57. Geburtstag. Deshalb wurde ich gebeten, doch ein wenig draußen herumzustreunen. In meiner Abwesenheit werde ein besonders tolles Frühstück für mich vorbereitet. So war es dann auch! 

Berg-Tour; Datum: 07. März 2021; Distanz: 8,2 km; Fahrtzeit: 32 min; Akku (Start/Ende): 100/82%; E-Bike: KTML LFC 271; Motor: Performance CX/85 NM; Display: Bosch Nyon

Schwierigkeit:

Erlebniswert:

Empfehlung*:

Höhenprofil:

Route (interaktiv):

Link: https://goo.gl/maps/KYUek7oefPhykk9m8
Die abgebildete Karte von google Maps gibt aus technischen Gründen nur die ungefähre Strecke bzw. Ausschnitte der Strecke wieder. 

Erlebnisse & Learnings

Bei morgendlichem Sonnenschein schwang ich mich auf mein E-Bike, ohne genau zu wissen, wohin es denn gehen würde. Nach einigen Umwegen entschloss ich mich, über den leicht vereisten Lochgraben hinauf zur sonnigen Maisalm zu fahren. Der Weg bergauf war wie erwartet: Neben eher trockenen Abschnitten mit reichlich Grip gab es immer wieder vereiste Schneeflächen, die unverhofft zum Durchdrehen der Räder führten. Daher war ich mir während der Auffahrt noch nicht ganz sicher, ob ich den gleichen Weg wieder zurück nehmen würde, denn: Glatteis bergauf geht. Glatteis bergab ist riskant. Die genaue Beobachtung des Weges machte mir gleichwohl klar: Wenn ich zurück ganz am Rand fahren würde, sollte es gehen, denn dort war der Weg kaum vereist und bot ausreichend Halt.

Bevor ich die Rückfahrt antrat, machte ich eine kurze Rast an der auch schon am Morgen sonnigen Maisalm. Auf dieser Alm kann man tatsächlich das Gefühl bekommen, man wäre schon viel weiter oben auf gefühlten 1.500m Höhe. De facto sind es aber „nur“ 917 m.ü.NN. Ich ruhte mich ein Weilchen aus. Genoss die Sonne. Dann ging es wieder bergab – allerdings mit Vorsicht, denn an meinem Geburtstag wollte ich mich nicht fahrlässig verletzen. Gäste waren gestaffelt und Corona-konform geladen. Also: Vorsicht (was  meinem E-Bike-Naturell nur bedingt entspricht)!

Da bis zum Frühstück noch etwas Zeit war, setzte ich mich in Aschau auf das „Glücksbankerl“ im Ortskern und genoss noch ein wenig die Sonne. Zuhause angekommen erwartete mich dann nicht nur ein hervorragendes Frühstück mit Köstlichkeiten vom Cafe Rosa (danke Biggi!), es gab auch einen Gutschein für eine Reise nach Kairo, wunderbare „MTB-Protective Shorts“ mit Sturzpolstern (sehr weise!) und viele tolle Anrufe und Messages. Und das ist erst der Anfang eines Geburtstages, der bereits am Morgen unzählige Kohlenhydrate verspricht – die ich werde abradeln müssen … In diesem Sinne: Fortsetzung folgt garantiert!

* Achtung: Die Strecke über den Lochgraben ist bei Schnee nur geübten E-Bikern zu empfehlen!

Durch den Lochgraben gings bergab – mit gebotener Vorsicht, denn es war nicht nur glatt, sondern auch mein Geburtstag.

Maisalm. Lochgraben. Glücksbankerl. Und dann zuhause: Ein wunderbares Frühstückspaket vom Cafe Rosa (andere Sachen gabs noch obendrein).