HomeTagebuchSchmetterlinge auf der ersten Frühlingstour durchs Priental

Schmetterlinge auf der ersten Frühlingstour durchs Priental

Der Frühling ist da! Es ist zwar noch Februar, aber das Thermometer kletterte heute bereits am Mittag über die 15 Grad. Grund genug, eine Tour ins Priental zu unternehmen. Zu sehen gab es u.a. die ersten Schmetterlinge.

Frühlings-Tour; Datum: 20.2.2021; Distanz: 35,02 km; Fahrtzeit: 1,57 h ; Akku (Start/Ende): 100/62%; E-Bike: KTML LFC 271; Motor: Performance CX/85 NM; Display: Bosch Nyon 

Schwierigkeit:

Erlebniswert:

Empfehlung:

Höhenprofil:

Route:

Link: https://goo.gl/maps/NDcpZQEBPi5pDuE68
Die abgebildete Karte von google Maps gibt aus technischen Gründen nur die ungefähre Strecke bzw. Ausschnitte der Strecke wieder. 

Erlebnisse & Learnings

Die Tour begann eigentlich schon am Abend davor: Meine Schwester rief mich an, ob ich nicht Lust hätte, am nächsten Tag mit Ihr eine E-Bike-Tour zum alten Elektrizitätswerk an der Prien zu machen. Ja! Also ging es am Samstag Vormittag bei herrlichem Frühlingswetter los. Erst Richtung Bärnsee, weiter über Hittenkirchen nach Schörging und von dort oberhalb der Prien bis nach Siggenham. Wir überquerten die Prien und fuhren wieder zurück in Richtung Süden zum alten E-Werk.

Am Wehr machten wir eine kurze Rast. Beim Blick auf die leicht angestaute Prien entdeckten wir schon von weitem die ersten Zitronenfalter, die am Hang fröhlich hin und her flatterten. Nachdem wir wieder Richtung Siggenham zurück fuhren, konnten wir sie dann direkt neben dem Wegrand beobachten: Zwei Zitronenfalter flatterten an Efeu-bewachsenen Fichten auf und ab. Dazu muss man wissen: Zitronenfalter sind regelmäßig die ersten Schmetterlinge, die man entdecken kann, denn sie sind durch ein biologisches Frostschutzmittel gut gegen Kälte geschützt. Und Frost gab es tatsächlich noch bis vor wenigen Tagen: Innerhalb einer Woche stieg die Temperatur von -15 Grad auf bis über 15 Grad. Die Schmetterlinge werden sich darüber ebenso gefreut haben wie wir.

Anschließend ging es weiter nach Prien und von dort aus über Bernau und Spöck zurück nach Aschau. Nach rund 36 km Fahrt gab es den verdienten Espresso und auch ein wenig Sonnenbank-Feeling – allerdings an der frischen Luft und nicht im Sonnenstudio. Morgen werden wir noch einmal zusammen radeln. Ganz grob wird es erst mit dem Auto Richtung Osten gehen, dann werden wir die E-Bikes abschnallen und gemeinsam losradeln. Ich bin sehr gespannt, wohin genau es gehen wird!

Nachts an der Schlechtenberger Kapelle. Der Blick auf Aschau bei Nacht und Tauschnee am Ende der befahrbaren Strecke.

Bilder von der Tour: Neben Schneeglöckchen in Aschau gab es vor allem an der Prien auf Höhe von Siggenham das alte Wehr zu sehen. Zurück ging es entlang der Eisenbahn Richtung Bernau. Von dort aus wieder über Spöck nach Aschau. Das große Finale: Ein Espresso2Go mitten in Aschau!

Zwei Videos von der Tour: Zuerst die Schmetterlinge in der Nähe der Prien. Dann die Rückfahrt entlang der Eisenbahnstrecke München/Salzburg.