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Sonntagstripp auf den Haindorfer Berg

Der Haindorfer Berg ist nicht nur die „Sonnenbank“ Aschaus, er ist auch bei vielen (E-)MTB-Fahrern beliebt. Bei herrlichem Frühlingswetter ging es hinauf – und mit heißen Bremsen wieder hinunter.

Berg-Tour; Datum: 21.2.2021; Distanz: 10,43 km; Fahrtzeit: 46 min ; Akku (Start/Ende): 100/63%; E-Bike: KTML LFC 271; Motor: Performance CX/85 NM; Display: Bosch Nyon 

Schwierigkeit:

Erlebniswert:

Empfehlung*:

Höhenprofil:

Route:

Link: https://goo.gl/maps/hSx7nakrdKoyjHVF6
Die abgebildete Karte von google Maps gibt aus technischen Gründen nur die ungefähre Strecke bzw. Ausschnitte der Strecke wieder. 

Erlebnisse & Learnings

Ich weiß nicht, wie oft ich schon den Haindorfer Berg hinauf gefahren bin – egal wie oft: Bei Sonne ist es jedes Mal ein Erlebnis. So auch diese Tour, die eigentlich gar nicht geplant war. Vielmehr war der tags zuvor mit meiner Schwester gefaßte Plan, erst mit dem Auto etwas Richtung Osten zu fahren, um dort dann irgendwo zu E-Biken. Aber schon früh am Morgen merkte ist, dass die Fahrt nach Prien vom Vortag mein eh schon angeschlagenes Steißbein ein wenig mehr gereizt hatte als mir lieb war. Auf eine längere Tour – zudem mit Hin- und Rückfahrt – haben wir daher verzichtet. Vielmehr entschloss ich mich mittags, als sich das Steißbein wieder etwas beruhigt hatte, nur so weit zu fahren, wie es ohne Schmerzen ging.

Um es vorweg zu nehmen: Bis hinauf auf den Berg klappte es trotz vieler kurzer Erd-Hubbel am Haindorfer Berg gut. Hinunter fuhr ich im Stehen, was die vielen kleinen Hügel kaum spürbar sein ließ. Dazu muss man wissen: Das KTM 271 LFC hat keinen gefederten Sattel – Bodenunebenheiten werden daher recht gut weitergegeben … Aber: Es hat den Vorteil, dass es selbst in gröberen Gelände recht gut zurecht kommt. So fuhr ich nahezu bis an die Spitze des Haindorfer Bergs ohne anzuhalten. Das ist nicht selbstverständlich, denn die allermeisten MTBler tragen ihr Bike die letzten 200 Höhenmeter den Berg hinauf, weil sie aus eigener Kraft kaum hinaufkommen. So auch heute wieder: Zwei Mountainbiker staunten nicht schlecht als sie sahen, dass man mit einem 26kg schweren SUV wie dem KTM 271 LFC tatsächlich bis ganz oben fahren kann, während sie ihr Bike tapfer geschultert bis an die Spitze trugen. Oben angekommen erwartete mich nicht nur ein grandioser Ausblick: Gefühlt waren dort auch 50 Wanderer, die z.T. mit blankem Oberkörper in der Sonne lagen – und das Ende Februar … wie auch immer: Die Tour auf den Haindorfer Berg ist jedesmal aufs Neue ein Highlight, so auch dieses erste Mal in 2021!

Ein zusätzliches Highlight war für mich, dass die kurz zuvor von mir neu montierten Bremsscheiben und zusätzlich entlüfteten Bremsen auf diesem anspruchsvollen Trail 1a funktioniert haben. Auf der Rückfahrt durch den Lochgraben konnte ich der Versuchung nicht widerstehen: Ich nahm den letzten Schnee, der am Wegrand zu finden war, um das Zischen zu hören (und zu sehen), wenn man damit die heiß gefahrenen Bremsen abkühlt.

*Achtung: Das Befahren des oberen Gelände-Abschnitts am Haindorfer Berg ist nur geübten E-Bikern zu empfehlen!

Herrliche Aussicht vom Haindorfer Berg bei strahlender Sonne im Februar :-).

Man glaubt es kaum: Mit dem KTM 271 LFC kommt man bis ganz nach oben – und zwar ohne Tragen! Bergab wurden die Bremsen heiß – ich kühlte sie mit dem letzten Schnee.