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Skipiste Aschau – diesmal der untere Teil

Den unteren Teil der Skipiste Aschau bin ich bislang noch nicht hochgefahren. Heute war die Premiere – und sie war ziemlich erfolgreich. Von Problemen mit der Bosch Nyon abgesehen.

Sehr starke Steigung; Datum: 12. März 2022; Distanz: 5,6 km; Fahrtzeit: ca. 25 min; Akku (Start/Ende): 100%;85% E-Bike: KTML LFC 271; Motor: Performance CX/85 NM; Display: Bosch Nyon

Schwierigkeit*:

Erlebnisse & Learnings

Ein Bisserl Stolz darf sein: Heute habe ich erstmals den unteren Teil der Skipiste Aschau in Angriff genommen – erst bergauf, dann bergab, wieder bergauf, dann finaler Stop mitten drin. Der Grund war keine wirklich Überraschung, denn die Halterung des Bosch Nyon Displays (Baujahr 2020) funktionierte schon seit Monaten nicht mehr richtig. Jetzt war sie offenbar ganz kaputt gegangen, was mitten im Berg dazu führte, dass nichts mehr weiter ging. Zumindest nicht nach oben.

Dabei fing alles so gut an. Erst fuhr ich nach Bach/Wald das steile Stück hinauf. Bereits das erste Mal klappte super. Und dass, obwohl der Weg nach dem Winter voller Laub, Äste und Steine war. Gott sei dank war es trocken, und das ist bei der Strecke neben der richtigen Einstellung des Sattels am wichtigsten. Ganz ohne Probleme ging es beim zweiten Mal dann doch nicht den Berg hinauf, denn aufgrund der Erschütterungen fiel mittendrin das Bosch Nyon Display aus der Halterung. Das führt von einem Moment zum anderen zu einem „Fullstop“, denn ohne Display kein Strom – und damit auch kein E-Bike. Ich konnte es noch einmal befestigen, fuhr dann noch einmal von unten bis ganz oben. Soweit klappte es. Zumindest für eine kurze Zeit.

Aufgrund der Leichtigkeit, mit der ich diesmal beide Male hoch fuhr, wollte ich neue – bislang ungewagte – Abenteuer in Angriff nehmen. Ein Ziel war schnell gefunden: Der untere Teil der Skipiste Aschau, der (wenn überhaupt) eigentlich nur um diese Jahreszeit bergauf befahrbar ist:

  • Die Strecke ist ziemlich steil (vermutlich um die +/- 40% Steigung), aber der Boden total zerklüftet.
  • Im Sommer ermöglicht die Strecke meist aufgrund von feuchtem Gras und nassem Boden kaum Grip.
  • Im Herst und Winter ist es noch nasser.
  • Nur, wenn wie jetzt, das Gras nach dem Winter sehr niedrig ist und der Boden nach Wochen ohne Regen (in weiten Teilen) knochentrocken ist, hat man eine Chance.
  • Hat der hintere Schwalbe Smart Sam Rreifen (wie bei mir) dann auch noch fast kein Profil mehr, wird das Ganze selbst bei Trockenheit zum Lotteriespiel.

Wie auch immer: Ohne großes Zögern fuhr ich die Strecke das erste Mal hinauf. Leider fiel dabei gleich zweimal nacheinander das Bosch Nyon Display herunter, was weitere Fullstops im Berg von einer Sekunde auf die andere bewirkte. Anfahren ist auf dem Gelände wiederum nicht ganz so einfach – aber es hat geklappt. Oben beinahe angekommen, bemerkte ich einigen Matsch, der von einem Rinsal stammt – die Reifen drehten kurz vor dem Ziel komplett durch.

Schließlich fuhr ich wieder runter, um noch einen zweiten Anlauf zu nehmen. Dabei machte ich einen Zwischenstop bei einem wunderschön vereisten kleinen Wasserfall. Danach ging es wieder „mit Wumms“ die Strecke bergauf. Leider nur für kurze Zeit, denn dann fiel das Bosch Nyon Display schon wieder mitten im Berg ab.

Danach wollte es gar nicht mehr halten und ich rollte zurück bis nach Hohenaschau – ganz ohne Display …

* Achtung: Die Auf- und Abfahrt auf der Skipiste Aschau ist nur geübten E-Bikern zu empfehlen!

Zum Aufwärmen ging es am Anfang zur Steigung nach Wald/Bach. Das klappte hervorragend. Allerdings fiel schon hier bei der zweiten Fahrt das Bosch Nyon Display ab.

Kurz danach auf den unteren Teil der Skipiste Aschau. Dieser Trail ist nur selten befahrbar. Grds. hätte das heute bei meiner Premiere auch super klappen können, wäre nicht das Display mehrfach während der Fahrt heruntergefallen … Dann ist Schluß mit Strom.