Der untere Teil des Zellgrabens Richtung Stubn wird immer unbefahrbarer. Heute ließ ich erstmals bewußt das E-Bike mittendrin stehen, und ging zu Fuß weiter, um nach Pilzen zu suchen. Eine denkwürdige Premiere.
Erlebnisse und Learnings
Als ich vor acht Monaten das letzte Mal durch den Zellgraben Richtung Hofalm fuhr, da schrieb ich schon, dass die Strecke, die ich im Laufe der letzten sechs Jahre dutzende Male gefahren bin, immer schwerer zu befahren ist:
Auch heute war die Strecke aus meiner Sicht im unteren Abschnitt nahezu unbefahrbar. Vor drei Jahren fuhr ich noch in Rekordzeit diese Strecke hoch – und nicht etwa deshalb, weil ich da fitter gewesen wäre wie heute. Im Gegenteil. Ich hatte erst Anfang Juni dieses Jahres neue persönliche Bestleistungen auf der Skipiste Aschau vollbracht.
Natürlich muss ich dazu sagen, dass es heute ausnahmsweise in diesem Rekordsommer etwas geregnet hatte – weshalb die Strecke feucht und rutschig war. Das Kernproblem ist aber mittlerweile das lose Geröll, das dem Hinterrad keinen Halt mehr ermöglicht. Es dreht schlicht durch. Daher ließ ich heute auf der Suche nach Sommersteinpilzen (die ich dort um diese Jahreszeit schon öfter gefunden habe) das E-Bike einfach stehen, um zu Fuß weiter nach oben zu den Stellen zu laufen, an denen ich sie sonst gefunden habe.
Aber: Auch das war nix!
Dieser Sommer mit seinen Rekordtemperaturen seit Ende Mai ist wohl einfach zu warm und zu trocken, um hier schmackhafte Sommersteinpilze wachsen zu lassen: Auf beiden Seiten der Prien – also im Westen am Zellgraben oder im Osten Richtung Kampenwand.