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Die dritte Chiemsee-Rundfahrt

Bei spätsommerlichen 25 Grad machte ich heute die dritte Chiemsee-Rundfahrt seit dem Start dieses Blogs. Das vielleicht auffälligste der Tour: Der nach wie vor niedrige Wasserstand des Chiemsees. Aber der Schönheit der Tour tat dies keinen Abbruch.

Heute machte ich nach September 2020 und Oktober 2023 die dritte Chiemsee-Rundfahrt. Allerdings ging es diesmal erst mittags los – anders als die beiden Male zuvor. Das hatte den Vorteil, dass die Temperaturunterschiede zwischen Start und Ende der Tour nicht so groß waren wie zuvor.

Artikel von der Tour 2020: Früh ging es bei sehr kühlen Temperaturen los – mittags wurde es richtig warm: 

Chiemsee-Rundfahrt

Artikel von der Tour 2023: Obwohl Oktober, waren es auch deutlich über 20 Grad.

Wieder einmal um den Chiemsee

Dieses Jahr war die Chiemsee-Rundfahrt ähnlich schön wie die beiden Male davor. Allerdings wählte ich bis Rimsting diesmal eine andere Strecke. Es ging diesmal zu Beginn mehr bergauf und bergab. Ich fuhr also nicht über Bernau, sondern über Frasdorf – was mir sofort klarmachte, dass die Idee, Urlaubs-Staus nicht mehr durch den Ort zu lassen, blanke Theorie ist. In Richtung München fuhren unzählige Auto von der A8 … Egal!

Die Weiterfahrt führte mich zunächst zur neuen Ortsumgehung von Prutdorf. Aber: Beim Versuch, die Baustelle zu befahren, machte die Rechnung ohne den Wirt – ein Elektrozaun für Kühe versperrte den Weg. Ich mußte umkehren. Vorbei ging es an der frisch renovierten Kirche von Sankt Salvator – von dort nach Burgersdorf und von dort über Felder und Kleinstweg wieder Richtung Schafwaschen – doch diesmal fuhr ich nicht hinter, sondern vor der Eisenbahn Richtung Norden: Ein mir bislang unbekannter, aber schöner Weg.

Danach war „Business as usual“: Breitenbrunn. Gstad, Gollenshausen, Seebruck, Chieming, Übersee, Bernau und dann nach Aschau.

Leider gab es wohl auf Höhe Seebruck einen schweren Unfall. Nachdem ich die Ursache gelesen habe, kann ich nur sagen: Mir fehlen die Worte … Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, dass die E-Biker heute besser fahren als 2020 und 2023. Es gab kaum brenzliche Situationen. Am ehesten waren es die Rennradfahrer, die diesmal mit knappen Überholmanövern unangenehm auffielen.

Sicherlich am auffälligsten bei der gesamten Chiemsee-Rundfahrt waren die breiten Strände, die durch das Niedrigwasser wesentlich breiter waren wie die beiden Male davor. Das erschwerte das Ziel, im Chiemsee ein Bad zu nehmen. Aber: Ich ging dann doch kurz nach Seebruck etwa 50 Meter weit ins kaum 20cm tiefe Wasser und legte mich immerhin flach auf den Boden.Das Ganze währte allerdings nur kurz, denn durch das Laufen im Wasser wurde der Boden aufgewirbelt … es roch – sagen wir mal – „mittelmäßig schön“.

Und dann gabs noch zwei weitere kleine Besonderheiten: In Bernau war heute Laurenzimarkt und zwischen Bernau und Aschau fand ich einen leckeren Steinpilz (gesucht hatte ich allerdings nach Pfifferlingen). Den gibt’s morgen mittag.

Insgesamt hat die Tour knapp 3,5 Stunden ohne Pausen gedauert. Fazit: Die Chiemsee-Rundfahrt ist mit dieser Tour ein kleiner Klassiker geworden…

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