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Für eine Handvoll Pfifferlinge

Es regnet nahezu ununterbrochen weiter. Vermeintlich gut für Pilze aller Art. Also machte ich mich mit dem E-Bike auf die Suche und fand diesmal – zu meiner Überraschung – Pfifferlinge.

Erlebnisse und Learnings

Regen, Regen, Regen. Im August. Seit einer Woche. Und noch bis Mitte nächster Woche. Würg. Dazwischen kurze Abschnitte mit Wolken (ohne Regen). Mit ganz viel Glück auch mal 15 Minuten Sonne. Sieht so der Hochsommer aus? Egal! Am Freitag nach dem Abendessen sah es für einige Zeit ganz gut aus, also ab  auf’s E-Bike. Fahrradkorb aufgesattelt und Pilzmesser eingepackt.

Dann ging es zur üblichen Stelle in der Nähe des Spitzstein – allerdings auf österreichischer Seite. Hier hat man nicht nur einen guten Ausblick auf den Wilden bzw. Zahmen Kaiser. Hier findet man auch Pilze. Je nach Jahreszeit und Wetter vor allem Steinpilze. So war auch die Hoffnung, denn im August findet man normalerweise durchaus viele. Heute allerdings nicht. Dafür fand ich den hier im Chiemgau eher seltenen (echten) Pfifferling. Erst einen einzelnen Mini-Pilz. Am Ende eine ganze Handvoll Pfifferlinge: Ihr Schicksal ist vorbestimmt! So hat sich die Fahrt am Ende mehrfach gelohnt: Bewegung, Aussicht und Landschaft, leckere Beute – was will man mehr?

Das KTM 271 LFC ist perfekt, um auf unwegigen Almen Pilze zu suchen – vor allem in Kombination mit dem Racktime Fahrradkorb. Pilze zu finden ist allerdings nicht immer so einfach. Gut: Fliegenpilze erkennt man von weitem. Aber entdeckt man auf den Bildern auch die oft gut versteckten Pfifferlinge? Ebenfalls versteckt: Ein Grasfrosch. Auf der Fahrt zurück gab es noch schöne Ausblicke. Am Ende kamen die Pilze gut in Hohenaschau an. Zu guter Letzt: Die weiteren Wetteraussichten – Regen, Regen, Regen. Der ist übrigens in solchen Mengen gerade nicht gut für Pilze – das wissen vermutlich die wenigsten.