HomeTagebuchSteinlingalm (erste Tour)

Steinlingalm (erste Tour)

Die grundsätzlich nicht allzu schwierige Tour hinauf zur Steinlingalm kann durch die Wahl des falschen Weges zum Härtetest werden – so war es hier: Die Fahrt bergauf wurde zur Hürdenstrecke, die ich nur unter Aufbringung aller Kraft bewältigen konnte. Hauptproblem waren neben Steinen u.a. zwei Gatter.

Berg-Tour; Datum: 22.08.2020; Distanz: 27 km; Fahrtzeit: 1,1 Std; Akku (Start/Ende): 5/2 Balken; E-Bike: KTML LFC 271; Motor: Performance CX/75 NM; Display: Bosch Intuvia 

Schwierigkeit:

Erlebniswert:

Empfehlung:

Höhenprofil:

Route (interaktiv):

Die abgebildete Karte von google Maps gibt aus technischen Gründen nur die ungefähre Strecke bzw. Ausschnitte der Strecke wieder. 

Erlebnisse & Learnings

Es gibt Strecken, die man mit dem KTM 271 LFC nicht fahren sollte. Manchmal weiß man das aber erst im Nachhinein. So war es bei dieser Fahrt am 22. August.

Ich kannte die Strecke noch von früher. Damals sah ich dort auch ab und an MTBs fahren (und z.T. auch schieben). Daher entschloss ich mich, es einfach mal zu probieren. Was ich nicht mehr in Erinnerung hatte, war der Wegzustand kurz nach der ersten V-Kehre: Ab diesem Punkt ist der Weg mit dem KTM 271 LFC für ca. einen Kilometer kaum befahrbar, da immer wieder mittlere und größere Steine den Weg versperren.

Ergo muss man umkehren oder das E-Bike schieben. Ich entschloss mich zu letzterem, hatte aber die Bedienungsanleitung bzgl. der Schiebehilfe vorher nicht gelesen. Also schob ich es „einfach so“ – das wiederum kostete mich viel Energie. Richtig anspruchsvoll wurde es dann, als eine Zaunbrücke und ein Gatter hinzukamen: Erstere war schon herausfordernd. Letzteres war mit ca. 1.30 m Höhe ein echter Kraftakt. Hier zeigt sich, dass dieses E-Bike nur bedingt für „Explorer“ geeignet ist. Derart unerwartete Hindernisse können nur echte „Dickköpfe“ überwinden.

Wenn man wieder auf der Forststraße hinauf zur Steinling-Alm ist, fährt sich dieses E-Bike ohne Frage ausgezeichnet. Für Anfänger – der ich damals noch war – ist aber zu beachten, dass das Wiederanfahren nach einem Halt weiter oben am Berg durchaus einige Übung erfordert.

Da die Strecke viel befahren ist, hat man dafür einen guten Benchmark gegenüber anderen E-Bikes und eMTBs: Ich fuhr allen anderen davon. Auch ohne große Übung :-).

Oben am Berg traf ich tatsächlich noch zufällig meine Schwester, die mit ihrer gebrochenen Hand wanderte. Unerwartet war auch die schlechte Aussicht: Oben ist  häufiger Nebel, den man weiter unten kaum bemerkt.

Bilder von der ersten Berg-Tour zur Steinling-Alm. Mit dem KTM 271 LFC sollte man nicht den auf Bild 1 gezeigten Hohlweg fahren – es ist erst der Anfang. Weitere Bilder: Zufälliges Treffen meiner Schwester an der Schlechtenberg-Alm. Oben angekommen: Nebel an der Steinling-Alm. Bei der Abfahrt: Gelbbauchunke in Pfütze.