HomeTagebuchWunderschön, doch leider trocken

Wunderschön, doch leider trocken

Ende Mai. Und so trocken wie im Hochsommer. Vielleicht sogar noch trockener. Aber: Schön ist es im Chiemgau trotzdem. Sogar wunderschön.

Trotz einer Art „Wintereinbruch“ in der ersten Maihälfte: Es ist so trocken wie noch nie, seit ich hier in Hohenaschau wohne. Woran man das erkennen kann? U.a. daran, dass die Prien kein Fließgewässer mehr ist, sondern ein Stehgewässer. Und der Mais? Die Bilder zeigen: Er ist bislang keine 10 cm hoch gewachsen. Das gabs so noch nie. Auch die statistische Niederschlagsmessung auf www.rosenheimwetter.de zeigt: Es hat viel zu wenig Feuchtigkeit – nicht nur im (Prien-)Tal. Vor allem weiter oben auf den Bergen. Die Trockenheit dort wird vielen Pflanzen und Tieren ordentlich zusetzen. Das ist sicher. So gibt es schon seit Jahren keine Gelbbauchunken mehr auf den Almen – denn es gibt auch keine Pfützen mehr. Nicht einmal kleinere Teiche. Alles vertrocknet. Vor allem, weil die Wald- und Wiesen-Böden bis in tiefere Schichten knochentrocken sind und selbst ein längerer Regen daran nichts ändert.

Der einzige Aspekt, der (vielleicht) ein wenig Ausgleich bietet: So ist es fast wie in Italien – wunderschön! Und so machte ich heute nicht nur wieder eine E-Bike-Tour, ich brachte auch ein paar Blümchen mit nach Hause.

Über Doktor E-Bike

Klicke auf das Bild, um mehr über die Ziele und die ungewöhnliche Geschichte von Doktor eBike zu erfahren.