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Die erste Gewitter-Tour in diesem Jahr

Gewitter ist dem Schnee sein Tod – mich brachte es beinah in Not. Heute hatte ich wohl die intensivste Regentour seit dem Kauf den E-Bike. Blitz und Donner kamen unerwartet dazu.

Erlebnisse und Learnings

Wow! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet: Mit Regen? Ja! Mit sehr viel Regen? Jein! Mit Gewitter und Platzregen? Nein! Es half aber nichts – ich musste da durch, denn nachdem ich bereits auf halber Strecke zwischen Umratshausen und Aschau war, ging es erst richtig los. Davor war der Regen eher „etwas auffrischende Feuchtigkeit“, wie es bei Asterix und die Normannen so schön heißt.

Aber der Reihe nach: Gestern regnete es und heute schien in Aschau offenbar bei knapp 20 Grad die Sonne – in nur einem Tag war der gesamte Schnee vom Wochenende, der bis hinauf auf 1.200m weithin zu sehen war, weggeschmolzen. Und noch am frühen Abend waren es gefühlt 12-15 Grad. Allerdings waren die Regenwolken auch schon da. Insofern zog ich mir in weiser Voraussicht meine Regenmontur an.

Während der Fahrt kühlte es dann ab – und das war einerseits der Grund für das Gewitter, das mich tatsächlich unangenehm überraschte. Zugleich war der Wetterwechsel die Ursache für den massiv einsetzenden Regen. Meine Stiefel waren ebenso wie meine heiß geliebten Roeckl-Handschuhe am Ende der Tour komplett durchnäßt. Der Rest blieb Gott sei Dank recht trocken. Aber: So eine Fahrt habe ich definitiv noch nicht erlebt. Ich sah durch meine neue Brille vom Aschauer Optiker fast nichts mehr, ebenso ohne Brille, so stark regenete es! Das wurde sogar fast schon gefährlich, als ich die Hauptstraße entlang zurück nach Hohenaschau fuhr, denn nicht nur ich konnte kaum etwas erkennen – auch andere Verkehrsteilnehmer taten sich mit den Verhältnissen schwer, dann wirds durchaus schon mal brenzlig.

Aber: Genau solche Fahrten sind mir besonders wichtig – denn dann heißt es mittendrin wieder einmal „drauf und durch“ … nicht groß nachdenken, einfach weiterfahren und das Wetter egal sein lassen.

 

 

Die Bilder lassen nicht einmal ahnen, wie diese Fahrt war. Ich habe aber auch gelernt, mein iPhone nicht mehr bei strömendem Regen oder gar Gewitter auch der Jackentasche zu holen – dann gibt es nämlich im schlimmsten Fall einen Wasserschaden.